











|
Publikationen - Warum fabienne?
Die wachsende Zahl binationaler Ehen und Lebensgemeinschaften
ist Ausdruck kontinuierlich steigender Mobilität auf der einen, Migrations-
und Fluchtbewegungen auf
der anderen Seite. Binationale Partnerschaften sind nicht nur private
Lebensentwürfe Einzelner, sie sind zugleich Ergebnis gesellschaftlicher
und politischer Entwicklungen. Globalisierung führt nicht nur die
Wirtschaft zusammen, sonder auch Menschen. Und
das ist gut so. Denn binationale Familien stellen interkulturelle Lebensformen
im Kleinen
dar, die – gerade auch im Prozess des Zusammenwaschsens von Europa
– einen wichtigen Motor der Integration bedeuten.
Wenn binationale Paare zusammen leben wollen - ob mit
oder ohne Trauschein, ob verschieden- oder gleichgeschlechtlich -, rücken
Fragen des Ausländerrechts, des
Umgangs mit Behörden, die Erfahrung von Rassismus oftmals in den
Mittelpunkt ihres Alltags. Politik und Verwaltung haben einen besonderen
Blick auf binationale Paare, da
die Ehe und in einigen Ländern auch die Lebenspartnerschaft zu den
wenigen legalen Möglichkeiten der Niederlassung von MigrantInnen
in Europa gehören. Und so steht auf
der einen Seite das öffentliche Interesse an einer Begrenzung des
Zuzugs von DrittstaaterInnen nach Europa und auf der anderen Seite das
Recht des Einzelnen auf freie Partnerwahl und Schutz der Familie. Wie
steht es um den Schutz der Familie, wenn sich Familienzusammenführung
und der Besuch von Verwandten aus Staaten außerhalb der EU zunehmend
schwieriger gestalten?
F
Der Amsterdamer Vertrag bestimmt in Artikel 13, daß
der Europäische Rat auf Vorschlag
der Kommission "geeignete Vorkehrungen treffen kann, um Diskriminierung
aus Gründen
des Geschlechts, der Rasse, der ethnischen Herkunft, der Religion oder
der Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Ausrichtung
zu bekämpfen."
Die Europäische Kommission hat im Jahr 2000 ein dreifaches Paket
geschnürt: In zwei Richtlinien hat sie den Rahmen für die Anwendung
des Gleichbehandlungsgrundsatzes geschaffen. Darüber hinaus hat sie
ein Aktionsprogramm zur Bekämpfung von Diskriminierung für die
Jahre 2001 bis 2006 vorgelegt.
Welche Ziele hat fabienne?
Wer gehört zu fabienne?
fabienne Endbericht
|